FTTC-Ausbau in Aachen-Brand erreicht finales Stadium

Aachen, 23.05.2014

Das schnelle Internet hat Brand erreicht: NetAachen-Projektleiter Helmut Cajet (li.) und Bauleiter Bodo Rösener sind zuversichtlich, dass bereits Ende Juli die ersten Breitband-Anschlüsse mit bis zu 50 Mbit/s freigeschalten werden können.

Der Breitband-Ausbau in Aachen-Brand hat das finale Stadium erreicht - und das viel zügiger als erwartet. "Durch den weitestgehend milden Winter hat es keinerlei Verzögerungen bei den Tiefbauarbeiten gegeben, so dass wir aller Voraussicht nach bereits Ende Juli die ersten Anschlüsse freischalten können", so NetAachen-Projektleiter Helmut Cajet.

Das für ganz Brand ausgewählte Verfahren nennt sich FTTC (engl. Fibre to the Curb, Glasfaser an den Randstein) und bezeichnet das Verlegen von Glasfaserkabeln bis zu den nächsten Verteilerschränken, den sogenannten Kabelverzweigern (KVz). Durch deren Anbindung ans Highspeed-Netz der NetAachen werden die bestehenden Kupferstrecken zu den Brander Gewerbetreibenden und Privathaushalten erheblich verkürzt. Über VDSL (Very High Speed Digital Subscriber Line) sind dann schon bald Datentransferraten von bis zu 50 Mbit/s zu erreichen.

"Über 12.000 Haushalte können vom schnellen Internet profitieren", weiß Mark Dauven, Netzdesign-Experte der NetAachen. Das Anschlussgebiet ist in sechs sogenannte Cluster eingeteilt, die der Reihe nach bis spätestens Herbst freigegeben werden sollen: Reinhardtstraße/Trierer Platz, Driescher Hof, Schagenstraße/Heussstraße, Eckenerstraße/Hermann-Löns-Straße, Ringstraße/Marktplatz, Freunder Landstraße und Anrainer.

Neben den bestehenden Kabeltrassen der STAWAG hatten die von der NetAachen beauftragten Tiefbaufirmen Philippen und Willems noch einmal Glasfaserwege von ca. vier Kilometern in offener Bauweise zu überbrücken. Sämtliche Arbeiten wurden in enger Kooperation mit der Stadt und im Sinne eines ungehinderten Verkehrsflusses koordiniert. "Ein großer Dank gilt in diesem Zusammenhang auch allen Anwohnern, die viel Verständnis aufgebracht haben und mit denen wir durchweg gute Lösungen erzielt haben, um die Beeinträchtigungen vor der Haustür so gering wie möglich zu halten", weist Helmut Cajet auf das nahende Ende der Bauarbeiten hin: "Zur Verbindung der Trassen werden lediglich noch punktuelle Oberflächen-Eingriffe nötig sein, um dann gezielt mit den Montagearbeiten an unseren, den Kabelverzweigern vorgeschalteten Technikkästen zur Umsetzung von Lichtwellenleitern auf Kupfer beginnen zu können."