Was sind Sprachkanäle?

Wir erklären es. Leicht und verständlich.
Mann telefoniert mit Smartphone.

Trotz aller Digitalisierung ist Telefonie für Ihr Unternehmen noch immer ein wichtiger Kommunikationskanal - und das letzte, was Ihre Kunden hören wollen, ist ein Besetztzeichen. Damit Ihrer Erreichbarkeit zumindest keine technischen Begrenzungen im Wege stehen, brauchen Sie ausreichend viele Telefonleitungen - oder, wie man heute genauer sagt - Sprachkanäle. In diesem Beitrag erklären wir Ihnen, was es damit auf sich hat.

Als Sprachkanal wird in der Telekommunikation eine Telefonleitung bezeichnet, durch die Sprachinformationen – oder einfacher ausgedrückt Telefongespräche – übermittelt werden. Früher war (zumindest bei Privatanschlüssen) die Sache klar: Eine Telefonleitung = eine Telefonnummer = ein Telefongespräch gleichzeitig. Das änderte sich erst mit der Digitalisierung der Telefonanschlüsse, als mit ISDN auch Privathaushalte mehrere Rufnummern bekamen und mehrere Gespräche gleichzeitig führen konnten. Inzwischen ist die Digitalisierung der Telefonnetze noch weiter fortgeschritten und die Anzahl der gleichzeitigen Gespräche (=Sprachkanäle) lässt sich nahezu beliebig skalieren. Ein Sprachkanal bedeutet, dass ein Telefongespräch geführt werden kann. Bei zwei Sprachkanälen können zwei Gespräche gleichzeitig stattfinden. Und so weiter…

Während zuhause ein Festnetzanschluss mit ein oder zwei Sprachkanälen auch heute noch meist völlig ausreicht, besteht bei Unternehmen ein höherer Bedarf an gleichzeitig geführten Telefonaten. Denken Sie an Rechtsanwaltskanzleien oder Architekturbüros mit mehreren Angestellten oder an ein Call-Center mit hunderten Beschäftigten, die ihre Kunden gleichzeitig beraten. In diesen Fällen reicht eine „haushaltsübliche“ Telefonleitung selbstverständlich nicht mehr aus. Und auch ISDN-Telefone (mit einer simplen Wahl zwischen 2 oder 30 Kanälen) sind längst keine Option mehr für moderne Firmen.

Sprachkanäle verwalten – so einfach kann‘s sein

„State oft the art“ hingegen sind Unternehmer, die auf die digitale „Internet-Telefonie“ – die sogenannte IP-Telefonie oder Voice over IP (kurz VoIP) – setzen. Sie können selbst bestimmen, wie viele Sprachkanäle sie benötigen und die Anzahl flexibel nach unten und oben skalieren. Wächst das Anrufaufkommen wegen steigender Nachfrage oder größerem Beratungsbedarf, werden über den Provider weitere Sprachkanäle hinzugebucht – ohne, dass neue Hardware installiert werden muss. Klingt nach einer guten Lösung, nicht wahr?

Wie telefonieren Sie in Zukunft?

Die SIP-Telefonie eignet sich für Unternehmen, die ihre "alte" (VoIP fähige) Telefonanlage noch nicht in den Ruhestand schicken und mit dem Internet verbinden wollen.

Mit einer Virtuellen Telefonanlage verlagert sich die Telekommunikation von Unternehmen komplett ins Netz. Beide Optionen machen nahezu beliebig viele Sprachkanäle möglich!