Startschuss in Richterich: NetAachen schließt erste Haushalte der "Weiße-Flecken-Gebiete" in Aachen an!

Aachen, 20.04.2021

Schnelle Verbindung auch auf dem Land: NetAachen-Geschäftsführer Andreas Schneider zu Besuch beim Ehepaar Nittschalk in Forsterheide.

Der Breitbandausbau der letzten weißen Flecken in Aachen geht auf die Zielgerade zu. Es geht um die letzten 1000 Haushalte, die noch nicht mit Glasfaser angeschlossen sind. Nach offiziellem Beginn der Baumaßnahmen im Februar 2020 werden jetzt die ersten von ihnen an das Glasfasernetz der NetAachen angeschlossen. Der regionale Telekommunikationsanbieter setzte sich in dem für das Ausbauprojekt vorgeschriebenen Vergabeverfahren durch, punktete vor allem mit langjähriger Erfahrung und Kompetenz in Sachen Breitbandausbau. Die Fördermittel für den Ausbau der letzten weißen Flecken in Aachen stellt das Bundesprogramm "Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland" zur Verfügung. 

"Die letzten Lücken schließen!"

Unter den ersten Kunden in Aachen, die vom neu verlegten Glasfasernetz profitieren, befinden sich auch Carl und Lina Nittschalk. Die beiden erfüllten sich vor einigen Jahren ihren Traum vom Wohnen auf dem Land - und ärgerten sich aller Idylle zum Trotz regelmäßig über die langsame Internetverbindung in ihrer Ortschaft Forsterheide. "Das war vor allem im letzten Jahr extrem ärgerlich", erinnert sich Lina Nittschalk. "Unsere Tochter ist im Homeschooling auf ein stabiles Netz angewiesen. Anders funktionieren all diese Konzepte des Distanzunterrichts nicht. Seitdem wir nun durch NetAachen an das Glasfasernetz angeschlossen sind, läuft alles reibungslos! Und unsere Tochter kann jetzt endlich zusammen mit unserer Alexa Zähneputzen. Darüber freut sie sich am meisten!" Den offiziellen Anschluss einer der ersten Haushalte im Weiße-Flecken-Gebiet Richterich (einer der sieben Stadtbezirke Aachens) nahm sich auch NetAachen-Geschäftsführer Andreas Schneider zum Anlass und überzeugte sich bei einem persönlichen Besuch in Forsterheide von der schnellen Übertragungsrate im Hause Nittschalk.

"Natürlich freut es uns als Aachener Unternehmen, dass wir jetzt in unserer Heimatstadt auch die sogenannten „weißen Flecken“ mit hohen Bandbreiten versorgen können“, freute der sich dabei. „In Zeiten von HomeOffice und HomeSchooling sind hohe Bandbreiten ein wichtiger Teil der Versorgung zuhause geworden. Die letzten bisher komplett unterversorgten Lücken können wir jetzt in Aachen schließen – dank der Förderung durch die Bundesregierung, des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stadt Aachen als unsere Auftragsgeberin."

In Zusammenarbeit mit NetAachen koordiniert die Stadt Aachen den Glasfaserausbau in Aachen im Rahmen der Gigabit-Strategie Nord-Rhein-Westfalens. Das gemeinsame Ziel ist der Aufbau eines flächendeckenden Breitbandnetzes, auch und insbesondere in den noch unversorgten Gebieten der Stadt, den sogenannten "Weißen Flecken". Weitere Informationen über den Breitbandausbau der Stadt Aachen finden Sie hier: https://www.aachen.de/DE/wirtschaft_technologie/aufgaben/breitband/index.html

90 Kilometer Glasfaser 

Für das Ausbauprojekt werden insgesamt rund 90 Kilometer Glasfasertrasse verlegt. Das Vorhaben wurde dabei in 26 Bauabschnitte unterteilt. Der Startschuss fiel zunächst in Lemiers, Seffent und Vetschau. Weitere Gebiete folgen bis Ende 2021. Für eine besonders zügige Umsetzung sorgt vor allem das angewandte "Micro-Trenching-Verfahren" bei der Glasfaserverlegung. Hierbei werden nur schmale Schlitze in den Boden gefräst. Die Erdoberfläche bleibt weitestgehend unbeschädigt, Beeinträchtigungen für Anwohner*innen und den Umgebungsverkehr werden gegenüber früher üblichen Tiefbaumaßnahmen erheblich minimiert. 

Weitere Weiße-Flecken-Gebiete, die die NetAachen gerade ausbaut, finden Sie hier: https://www.netaachen.de/weisseflecken