RWE und NetAachen realisieren "Zubringer Linnich" zur Datenautobahn

Aachen, 17.02.2014

Sorgen gemeinsam dafür, dass Linnich für die Zukunft gut aufgestellt sein wird: NetAachen-Geschäftsführer Andreas Schneider, Bürgermeister Wolfgang Witkopp, Beigeordneter Hans-Josef Corsten und Hans Fabelje (RWE-Leiter Westliches Rheinland, v.l.n.r.) beim offiziellen Startschuss zur Netzausbau-Offensive in der drittgrößten Stadt des Kreises Düren.

Schon bald ist es soweit und die Linnicher Bürgerinnen und Bürger können mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 Mbit/s durchs Internet surfen. Möglich macht das eine Kooperation der regionalen Versorger RWE und NetAachen.

"Ich freue mich, dass wir mit der RWE und der NetAachen zwei starke regionale Partner für den Ausbau in unserem schönen Linnich gewinnen konnten", strahlt Bürgermeister Wolfgang Witkopp, "Linnich wird damit fuür die Zukunft gerüstet und bleibt weiterhin attraktiv zum Leben und Arbeiten."

Andreas Schneider, Geschäftsführer der NetAachen, bestätigt dies: „In der heutigen Zeit ist die Bandbreite des Internetanschlusses ein entscheidender Faktor bei der Standortfindung eines Unternehmens. Wer privat TV in HD- Qualität sehen, Bild-, Ton- oder Video-Dateien versenden oder herunterladen moöchte, so wie es zu unseren unter anderem von Social Media geprägten Zeiten Usus ist, der benötigt dafür eben hohe Bandbreiten. Und genau das bietet uns die Glasfaserinfrastruktur."

Um die schnellen Leitungen in die Stadtteile zu bringen, verlegt RWE Deutschland in Linnich Kabel auf einer Länge von insgesamt 26.000 Metern in die Erde. Dabei werden die offenen Baumaßnahmen so gering wie möglich gehalten, wie Hans Fabelje, Leiter Westliches Rheinland, erklärt: "Zum Teil greifen wir auf bereits vorhandene Leerrohre der Stadt Linnich zurück. Einen Teil der Leitungen verlegen wir zudem in einem innovativen Spülbohrverfahren. Dadurch werden die Kabel in großen Teilen unterirdisch eingezogen und die Oberflächen nur punktuell geöffnet."

"Es werden 32 neue Technikkästen aufgestellt", ergänzt Andreas Schneider, "über die wir die Stadtteile Körrenzig, Glimbach, Kofferen, Gevenich, Boslar, Tetz, Floßdorf, Rurdorf, Welz, Linnich Stadt sowie das an Linnich angrenzende Rurich an das Glasfasernetz anschließen werden. Sofern das Wetter mitspielt, werden wir so in der zweiten Jahreshälfte die ersten Kundenanschlüsse realisieren können."