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Ob für Homeoffice, Internetfernsehen oder intelligente Vernetzung: Schnelles Internet wird dringend gebraucht - überall.

Aachen, 07.04.2022

Alsdorf, 23. März 2022. In Alsdorf, Herzogenrath und Würselen erhalten unterversorgte Gebiete - sogenannte „weiße Flecken“, die weniger als 30 Megabit pro Sekunde empfangen - eine schnellere Internetanbindung. Dafür sorgt die StädteRegion Aachen zusammen mit den beteiligten Kommunen, NetAachen und dem Energieversorger enwor. Derzeit wird das Glasfasernetz um 582 Kilometer erweitert, um 4.000 Haushalten, 60 Unternehmen und 23 Schulen zuverlässige Bandbreiten von mindestens 200 Megabit pro Sekunde für private Haushalte und mindestens 1.000 Megabit pro Sekunde für gewerbliche Adressen anbieten zu können. Im Rathaus der Stadt Alsdorf gab es jetzt einen aktuellen Sachstand zum Ausbau von Michael Gayer, dem technischen Leiter der NetAachen: Bisher wurden 739 Hausanschlüsse realisiert und etwa 53 Kilometer Trasse verlegt. Bis Mitte 2023 sollen die Maßnahmen abgeschlossen sein und die Kooperationspartner sind zuversichtlich, die noch ausstehenden Anschlüsse in der verbleibenden Zeit zu schaffen und das trotz unabsehbarer Verzögerungen wie der Hochwasserkatastrophe im Juli 2021.

Nachdem das Antragsverfahren sich zunächst langwierig und kompliziert gestaltet hatte, ist Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier erfreut, dass der eigentliche Ausbau so gut vorangegangen ist: „Mit dem Breitbandausbau liefern wir einen wichtigen Grundstein für die digitale Strukturentwicklung und damit die zukunftsfähige Ausrichtung als Wohn- und Wirtschaftsstandort in unserer Region.“ Alsdorfs Bürgermeister Alfred Sonders lobte vor allem die gute Zusammenarbeit der Beteiligten: „Der aktive Ausbau läuft nun schon seit einem Jahr. Ich bin über die bisherigen Entwicklungen sehr glücklich. Dass das Projekt so gut vorangeht, verdanken wir der guten Kooperation den einzelnen Akteuren.“ Das bestätigt auch Michael Gayer: „Die punktuell an vielen Stellen gleichzeitig stattfindenden Bautätigkeiten fordern die Kommunen erheblich bei der Baustellenkoordinierung. Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit“.

Ziel im Programm „Weiße Flecken“ ist es, im gesamten Förderprojekt 100 Prozent der privaten Anschlüsse mit 200 Megabit pro Sekunde und gewerbliche mit 1.000 Megabit pro Sekunde anzubieten. Die Gigabitkoordination der StädteRegion Aachen arbeitet bei der Umsetzung eng der NetAachen als Kooperationspartner zusammen. Der kommunale Engergieversorger enwor sorgt zusammen mit regionalen Tiefbauunternehmen den Ausbau. Insgesamt übernimmt der Bund knapp die Hälfte der Gesamtfinanzierung von fast 17,5 Millionen Euro. Die verbleibende Restsumme wird größtenteils vom Land Nordrhein-Westfalen kofinanziert. Die Stadt Herzogenrath übernimmt für die dort angesiedelten Anschlüsse Eigenanteil von 10 Prozent der Kosten aus eigenen Haushaltsmitteln.