15. NetAachen-Domspringen: Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Aachen, 03.09.2019

Dass sich das NetAachen-Domspringen weltweit einen Namen als eines der besten Stabhochsprung-Meetings gemacht hat, ist in Athletenkreisen längst bekannt. Und das nicht nur im Wettkampf der Männer. Ab 15:30 Uhr zeigen im legendären „Hexenkessel“ auch die Frauen was sie drauf haben. Neben der mehrfachen Landes- und Süddeutschen Meisterin Stefanie Dauber (SSV Ulm 1864) mit einer Saisonbestleistung von 4,46m wird auch Chloé Henry antreten. Die Belgierin kann schon einige nationale und internationale Erfolge vorweisen und mit einer persönlichen Bestleistung von 4,42m glänzen. Aus Aachener Sicht kann man gespannt sein, wie sich Laura Giese schlagen wird. Die Athletin der ATG Aachen belegte bei den diesjährigen Deutschen U18-Meisterschaften bei starker Konkurrenz mit 3,80m Rang 5. Die Einberufung in den Nachwuchskader der U20 folgte prompt am nächsten Tag.

„Beim NetAachen-Domspringen dabei zu sein, ist eine große Ehre. Bei diesem Meeting zu springen ist einmalig und eine tolle Herausforderung, wenn man bedenkt, dass hier schon Sportgeschichte geschrieben wurde und wer hier schon alles gesprungen ist. Ich möchte mich auf dem Katschhof so gut wie verkaufen wie es geht und freue mich besonders auf die vielen Zuschauer und die tolle Kulisse“, sagt Laura Giese. Beginn ist um 15.30 Uhr.

Aufbau verlangt logistische Höchstleistung
Seit Dienstag früh sind die Helfer der Alemannia Aachen damit beschäftigt, den Katschhof zum 15. Mal in eine Stabhochsprungarena zu verwandeln. Damit die Weltklasse-Stabhochspringer zu ihren Höhenflügen ansetzen können, sorgt ein 50m langer Steg für einen optimalen Anlauf. Dazu bedarf es eines präzisen Aufbaus. Ein Höhenunterschied von 1,20m muss auf 50 Metern ausgeglichen werden. Alles muss stimmen, damit die Leistungen der Athleten auch ihren Weg in die Bestenlisten schaffen, alles wird final nach den Statuten des DLV abgenommen. Eine handwerkliche Herausforderung, bei der 320m² Holzplatten unter dem Anlaufsteg verbauen. Weitere 50m² Holz dienen als Fachwerk für die Unterkonstruktion des Stegs. Damit auch die Sprungmatte in gleicher Höhe zum Anlaufsteg liegt, werden 350 Europaletten unter die Matte gebaut. Der Steg misst 1,50m in der Breite, so dass die Athleten einen sicheren Anlauf haben. Dazu werden die Athleten wieder zu ihrer Lieblingsmusik springen und die Atmosphäre hochkochen lassen.

„Wir laden alle Aachener herzlich dazu ein, beim morgigen NetAachen-Domspringen die Stars der Stabhochsprung-szene live und hautnah mitzuerleben. Die Zuschauer dürfen sich auf sportliche Spitzen-leistungen und eine großartige Show der weltbesten Stabhochspringer freuen“, sagt Andreas Schneider, Geschäftsführer NetAachen. Der Eintritt ist Dank des Titelsponsors auch in diesem Jahr wieder frei.

Alle Leichtathletikfans die nicht live vor Ort sein können, haben die Möglichkeit das Meeting ab 18:20 Uhr live im Stream zu verfolgen unter: www.facebook.de/netaachen, www.az-web.de oder www.leichtathletik.de