25. Juli 2017

Freuen sich auf die 13. Auflage des NetAachen-Domspringens: Kai Meesters (MMP), Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp, Andreas Schneider (Geschäftsführer NetAachen) und Jörn Elberding (Bundestrainer der deutschen Stabhochspringer)

13. NetAachen-Domspringen mit internationalem Weltklassefeld:

Aktuelle Nummer 1 und 2 der Weltjahresbestenliste haben für Aachen gemeldet

 

Aachen. Zum 13ten Mal findet am 6. September das legendäre NetAachen-Domspringen auf dem Aachener Katschhof statt. Und auch in diesem Jahr können sich die Besucher bei freiem Eintritt auf ein absolut erlesenes Starterfeld freuen. „Der Spitzensport ist in Aachen sehr willkommen. In diesem Jahr sind wir bereits mit der Tour de France und dem CHIO Aachen sehr gut aufgestellt. Umso schöner, dass nun das NetAachen-Domspringen ansteht, das seit langem zu den Sport-Highlights im städtischen Terminkalender gehört und in diesem Jahr ein äußerst gelungenes Aachener Sportjahr abrundet. Auf dem schönen Katschhof, ideal zwischen Dom und Rathaus gelegen, fühlen sich nicht nur die begeisterten Zuschauerinnen und Zuschauer, sondern erst recht die Sportler wohl. Was für mich das Domspringen aber neben der besonderen Atmosphäre ausmacht, ist die sportlich allerhöchste Qualität. Die Weltklasse der Stabhochspringer kommt gerne nach Aachen, das strahlt weit über die Grenzen hinaus. Ich freue mich auf die diesjährige Ausgabe“, so Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp.

Angeführt wird die Liste der gemeldeten Stabhochspringer von den zwei derzeit besten Stabhochspringern der Welt, von denen sich Pawel Wojciechowski bereits 2011 zum Weltmeister küren konnte. Der Pole springt in diesem Jahr eine starke Saison, wurde Dritter bei der Hallen-EM und hat am 6. Juli in Lausanne seine persönliche Bestleistung auf 5,93m geschraubt. Damit liegt er in der aktuellen Weltjahresbestenliste direkt hinter dem Amerikaner Sam Kendricks, der im Jahr 2017 als bisher einziger Springer die 6m-Marke knacken konnte und damit ebenfalls eine neue persönliche Bestleistung zu Buche stehen hat. Auch Kendricks hat für Aachen zugesagt, um dann möglicherweise als frisch gebackener Weltmeister aufzutreten. Der momentan beste Stabhochspringer der Welt feiert einen Tag nach dem NetAachen-Domspringen seinen 25sten Geburtstag und könnte sich mit einem Sieg beim schönsten Marktplatzspringen der Welt sein eigenes Geburtstagsgeschenk machen.

Weitere internationale Starter sind der amtierende niederländische Meister und Rekordhalter Menno Vloon, mit übersprungenen 5,85m fünfter der Weltjahresbestenliste sowie der belgische U23-Europameister Ben Broeders und der Franzose Stanley Joseph, Achter der Hallen-EM 2017.

Aus deutscher Sicht dürfen sich die Zuschauer auf den Vorjahressieger Tobias Scherbarth freuen. Mit einer Saisonbestleistung von 5,60m wird er sich aber strecken müssen,
um seinen Titel aus dem Vorjahr gegen die internationalen Topstars zu verteidigen. Neben Scherbarth gehört Nachwuchsstar Bo Kanda Lita-Baehre zu den aussichtsreichsten Kandidaten auf eine vordere Platzierung. Der amtierende deutsche Jugendmeister hat mit 5,60m jüngst eine neue persönliche Bestleistung aufgestellt. Trainiert wird der für Leverkusen startende Athlet von Bundestrainer Jörn Elberding. Ebenfalls am Start sein wird der dreifache deutsche Meister und Sieger des NetAachen-Domspringens 2010, Malte Mohr, der wie auch Karsten Dilla mit einer Saisonbestleistung von derzeit 5,50m noch hinter den eigenen Erwartungen zurückliegt. Verpassen wird Deutschlands derzeit bester Stabhochspringer, Raphael Holzdeppe, das 13. NetAachen-Domspringen. „Raphael feiert unmittelbar nach dem NetAachen-Domspringen seine Hochzeit, daher hat er seinen Start für dieses Jahr abgesagt“, erklärt Meeting-Sprecher Kai Meesters vom Veranstalter MMP Event GmbH. Zurückziehen musste auch Hendrik Gruber, der die Saison verletzungsbedingt beendet hat, Aachen bis dahin fest im Terminkalender hatte. Insgesamt werden am 6. September zwölf Athleten auf dem Katschhof erwartet. Die noch offenen Startplätze werden in den verbleibenden Wochen vergeben. Unter anderem kann sich ein Springer bei einem Ausscheidungswettkampf der Alemannia Aachen am 31. August im Waldstadion für das Hauptfeld eine Wildcard ergattern.

Für Titelsponsor NetAachen ist die Freude über das Engagement beim weltweit angesehenen Meeting ungehalten. „Ich freue mich auf das NetAachen-Domspringen, denn es verbindet uns wie kein zweiter Anlass mit Aachen und der Region. Es bietet Spitzensport zum Anfassen, aus nächster Nähe und auf dem schönsten Platz der Kaiserstadt. Wir sind schon ein bisschen stolz, bereits zum 13. Mal als Haupt- und Namenssponsor unseren Beitrag dazu leisten zu können, dass dieser einmalige Event stattfindet. Ein jedes Jahr prall gefüllter Katschhof zeigt uns, dass die Aachener zu schätzen wissen, dass ihr Telekommunikationsanbieter viel mit der Region und den Menschen die dort leben, verbindet, nicht nur unsere Glasfasernetze“, sagt Andreas Schneider, Geschäftsführer von NetAachen.

Und auch die mitorganisierende Alemannia weiß um die große Bedeutung des Sportevents für den Verein. „Die Leichtathleten der Alemannia sind wieder voller Vorfreude auf das NetAachen Domspringen. Zusammen mit vielen anderen Sportlern aus der Städteregion fiebern wir auf das Highlight auf dem Katschhof hin! Unsere Nachwuchssportler freuen sich dank NetAachen auf Weltstars zum Anfassen und werden wie immer ihrerseits für eine einmalige Kulisse und Stimmung sorgen", sagt Mit-Organisator Michael Leers von der Alemannia Leichtathletik-Abteilung.