Unternehmensgeschichte
NetAachen ist aus dem Joint Venture der beiden Regio-Carrier accom GmbH & Co. KG und NetCologne GmbH entstanden. Einige Stationen auf dem Weg der beiden erfolgreichen Unternehmen finden Sie hier.
NetCologne Gesellschaft für Telekommunikation mbH
1994 von den Gas- Elektrizitäts- und Wasserwerken Köln AG (GEW Köln AG), der Stadtsparkasse Köln und den Kölner Verkehrsbetrieben gegründet, startet die NetCologne Gesellschaft für Telekommunikation mbH mit fünf Mitarbeitern. Heute ist NetCologne eine hundertprozentige Tochter der GEW AG. Ab 1996 bietet das Kölner Unternehmen Internet an, ab 1998 geht es mit der Deregulierung des Telefonmarktes und dem Ende des Telekom-Monopols dann aber richtig los und NetCologne bietet über ihr eigenes Netz Telefonleistungen an. Bereits Ende 1998 verzeichnet das Unternehmen 28.000 Kunden. Umfasste das Versorgungsgebiet von NetCologne zunächst nur die Stadt Köln, so dehnte NetCologne ab dem Jahr 2000 sein Angebot auf weitere Städte und Kreise innerhalb des Regierungsbezirks Köln aus: Der Erftkreis, Brühl und Bergisch Gladbach; Leverkusen Troisdorf, Sankt Augustin und Siegburg wurden 2000 ans NetCologne-Netz angeschlossen. 2001 folgte Bonn, 2004 der Rhein-Erft-Kreis, 2005 Aachen und Düren, 2006 Lohmar, Rösrath und Overath und 2008 schließlich Euskirchen, Rheinbach, Meckenheim und Weilerswist.
Seit 2001 bietet NetCologne auf Basis von DSL den Internetzugang an und erreicht damit im Februar 2005 bereits 100.000 Kunden. Damit übernimmt Netcologne wenig später die Marktführerschaft bei DSL in Köln, die das Unternehmen nach wie vor hält. Ebenfalls im Jahr 2005 erweitert MultiKabel, die TV-Infrastruktur von NetCologne, sein bisher nur analoges Programmangebot um digitale Programme und speiste so insgesamt über 250 Fernseh- und Radiosender ins Kabel ein. Mittlerweile sind es über 330.
Im Jahr 2006 beginnt NetCologe in Köln mit dem Ausbau einer zukunftsweisenden Infrastruktur: Das CityNetCologne, ein hochleistungsfähiges Glasfasernetz, das Internetanschlüsse bis zu 100 Mbit/s bietet und fit für alle zukünftigen Anwendungen wie HDTV und IPTV ist. NetCologne wird damit zum Pionier vieler unabhängiger Carrier und Köln die erste Stadt Deutschlands, die von einem derartigen Netz profitiert.
Seit Herbst 2007 hat NetCologne auch Mobilfunk im Angebot und kooperiert dafür mit dem Mobilfunknetzbetreiber E-Plus. NetCologne-Kunde können nur alles aus einer Hand bekommen. (Festnetz)Telefon, Internet, TV und Mobilfunk. Im Jahr 2008 hat das Unternehmen in seinem Versorgungsgebiet einen Marktanteil von 36% und ist damit Marktführer. NetCologne überschreitet die Anzahl von 500.000 Kunden und 800 Mitarbeitern.
accom GmbH & Co. KG
1998 gründen der Energieversorger STAWAG, die Sparkassen Aachen und Düren sowie die Kreissparkasse Heinsberg die accom GmbH & Co. KG als Beteiligungsunternehmen. Ziel dieser Unternehmensgründung ist der Aufbau einer eigenen Netzinfrastruktur, auf der die accom den Unternehmen der Region wettbewerbsfähige Telekommunikations-Dienstleistungen erbringen kann.
Bereits 1999 wird die accom Mitglied bei der DENIC eG, dem Registrar für die Top Level Domain „de”. Die Anmeldung, Administration und der Umzug von Domains wird für die Kunden der accom so komfortabler, schneller und günstiger. Im gleichen Jahr kommt die ENWOR (damals noch ASEAG Energie) als neuer Gesellschafter ins Boot.
Der Umzug in das neue Firmengebäude 2000 trägt dem rasanten Wachstum der jungen Gesellschaft Rechnung. Von nun an laufen die Fäden am Grünen Weg zusammen.
Neben dem 10.000sten verlegten Kilometer Glasfaserkabel markiert die Anbindung an den DE-CIX, den deutschen Peering Point in Frankfurt, einen weiteren Meilenstein in der Firmengeschichte der accom. Eine schnellere Internet-Anbindung als über den DE-CIX gibt es in Deutschland nicht.
2001 wird die accom in den technischen Beirat der DENIC gewählt. Dies zeigt, wie hoch die Kompetenz der accom-Spezialisten geschätzt wird.
Ebenfalls 2001 schreibt die accom Telekommunikationsgeschichte und unterstreicht ihre Vorreiterstellung in der Etablierung neuer Technologien eindrucksvoll, als sie in Kooperation mit der früheren Elsa den heute noch existenten weltweit ersten öffentlichen drahtlosen Internetzugang (Hotspot) in der Aachener Innenstadt realisiert.
Mit der Einführung des Produktes MAXI können die Kunden der accom ab 2005 High-Speed-DSL und Telefonie über ein Kabel abwickeln. 2006 nimmt die accom das Geschäftsfeld IT-Dienstleistungen auf, 2007 wird mit MetroLAN ein neues Produkt aus der Taufe gehoben, welches über VPLS (Virtual Private LAN Service: Ein durch Vergabe von Zugangsrechten gesichertes virtuelles Netzwerk) verschiedene Firmenstandorte zu einem sicheren Netzwerk verbindet. Gleichzeitig bietet MetroLAN die Möglichkeit der Einbindung von externen Arbeitsplätzen, Telefonanlagen und Datacenter-Diensten. Einmal mehr ist die accom damit Vorreiter im Einsatz neuester Technik in der Region.
2008 kann die accom bereits auf zehn erfolgreiche Jahre zurückblicken, hat mit neun Auszubildenden den höchsten Stand an Ausbildungsplätzen in der Unternehmensgeschichte und ist aus dem Bild der Region nicht mehr wegzudenken.
