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Grüne IT: Mit intelligenter Technik Strom und Kosten sparen

Green IT war das große Thema der CeBIT 2008 und hat sich spätestens seitdem als Megatrend der ITK-Branche festgesetzt. Die Entwicklung der Strompreise leistet intelligenten Lösungen in diesem Bereich mächtig Vorschub.

Für viele Unternehmen trägt der Gedanke der „Grünen IT“ zu erheblichen Kosteneinsparungen bei. Das geht klar aus jüngeren Studien und Untersuchungen hervor. Angesichts steigender Stromkosten sind die Einsparpotenziale keineswegs „Peanuts“. In den Rechenzentren von NetAachen macht der Strom rund die Hälfte der gesamten Betriebskosten aus. Laut IBM lassen sich in größeren Rechenzentren bis zu 42 Prozent des Stromverbrauchs einsparen. Die Zahlen sprechen für sich.

„Hohe Rechenkapazitäten sind nicht rund um die Uhr nötig,“ erklärt Andreas Schneider, Geschäftsführer von NetAachen, „während es tagsüber zu hohen Auslastungen der Systeme kommt, werden nachts z.B. nur rund 20 Prozent des Rechenpotentials genutzt“.
Eine Virtualisierungs-Software kann das ändern. Sie ersetzt auf einem Server mehrere virtuelle „Maschinen“. Wo bislang nur ein Betriebssystem arbeitete, können mittels Virtualisierung nun zig Systeme parallel laufen. Die Software sorgt für eine optimale Auslastung der vorhandenen Hardware und ist über eine automatische Lastverteilung je nach Beanspruchung sogar in der Lage, die genutzten Ressourcen im laufenden Betrieb zu wechseln.

„Zusätzliche Kapazitäten und Kosten werden gespart, weil bei der hier eingesetzten Technologie auf aufwändige Installationen echter Server verzichtet werden kann,“ fügt Andreas Schneider hinzu. „Virtuelle Server lassen sich mit deutlich geringerem Aufwand einrichten, man benötigt keine speziellen Softwaremodule, wie sie teilweise bei echten Servern notwendig sind“.
In der Summe wird also deutlich weniger „echte“ Hardware benötigt. Das bedeutet weniger Stromverbrauch, weniger Pflege, Lüftung, Kühlung und Verwaltung – und natürlich auch mehr Platz im Rechenzentrum.